Impfungen: Land räumt Impfgegnern letzte Chance ein

Letzter Vormerktermin auf 8. August verschoben

(ANSA) - BOZEN, 23 JUL - Das Land Südtirol räumt den Impfgegnern eine letzte Chance ein, um die Pflichtimpungen für ihre Kinder nachzuholen. Das jüngste Urteil des Verfassungsgerichts, das die regionale Impfregelung in Molise betraf, hat den letzten Zweifel ausgeräumt: Die Zuständigkeit für die Pflichtimpfungen und ihre Umsetztung liegt beim Staat.
    "Wir haben keinen Spielraum", erkläerten Landeshauptmann Arno Kompatscher und Landesrat Thomas Widmann auf einer Pressekonferenz.
    Die Landesregierung hat dennoch die Frist für die Vormerkung vom 10. Juli auf den 8. August verlängert. Für jene Kinder, die zu diesem Zeitpunkt keinen Impftermin vorweisen können, startet der 30-tägige Verwaltungsiter, der zum Auschluss aus dem Kindergarten bzw. für die Schulpflichtigen zur Verwaltungsstrafe von 167,70 Euro führt. "Wir verteidigen mit gezücktem Schwert die Südtiroler Zuständigkeiten im Sanitätswesen, in dieser Frage haben wir Alternativen", so Kompatscher.
   

        RIPRODUZIONE RISERVATA © Copyright ANSA

        Video ANSA


        Videonews Alto Adige-Südtirol

        Vai alla rubrica: Pianeta Camere